Südkorea, China und Japan wollen ein Abkommen abschließen, um Streitigkeiten in der Fischerei auf friedlichem Wege beizulegen.
Wie das Agrarministerium in Seoul mitteilte, befänden sich private Fischereiverbände der drei Länder derzeit in Verhandlungen. Sie wollten bis 2012 eine endgültige Einigung erreichen.
Der Vertragsentwurf sieht unter anderem vor, dass ein gemeinsamer Ausschuss gebildet wird, um über die Sicherheitsgarantie und Verwaltung von Ressourcen in den Gewässern zu diskutieren, in denen Fischkutter aller drei Staaten fischen.
Darin steht auch, dass ein Fischerboot in der Ausschließlichen Wirtschaftszone eines anderen Landes bei Tätigkeiten dessen Patrouillenbooten kooperieren soll. Außerdem solle keine Gewalt gegen Beamte erlaubt werden.