Die südkoreanische Regierung stellt angesichts des Todes von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il den Personen- und Warenverkehr in den Norden vorläufig ein.
Das teilte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Choi Bo-sun in Seoul mit.
Für den innerkoreanischen Industriepark in Kaesong gelte eine Ausnahme. Die Ein- und Ausreise nach und von Kaesong werde planmäßig durchgeführt.
Gemäß dem Schritt wurde das für den heutigen Dienstag vorgesehene Expertentreffen über das Ausgrabungsprojekt am Gelände des alten Palastes Manwoldae in Kaesong verschoben. Besuche in Nordkorea zum humanitären Zweck sollen ebenfalls auf Eis gelegt werden.
Betreffend Kondolenzbesuchen auf Regierungs- oder privater Ebene seien noch keine Entscheidungen gefallen. Zurzeit berieten die zuständigen Ressorts noch über die Frage, hieß es weiter.