Erstmals nach dem Tod von Kim Jong-il haben Verbände nordkoreanischer Flüchtlinge heute Flugblätter nach Nordkorea verschickt. Darin wird die Machtübergabe in dritter Generation kritisiert.
Das Krisenkomitee aus Vertretern von 32 Flüchtlingsverbänden und Menschenrechtsorganisationen habe um 11 Uhr und 15.30 Uhr vom Imjin-Pavillon in Paju an der Grenze zu Nordkorea jeweils 100.000 Flugblätter an fünf Luftballons in Richtung Nordkorea geschickt.
Darin wird behauptet, dass eine Wiedervereinigung näher rücke und die nordkoreanische Bevölkerung für die Demokratisierung aufstehen sollte. Zudem werden die Nordkoreaner darin dazu aufgefordert, einen Kondolenzbesuch für Kim Jong-il abzulehnen.