Nach Worten von Vereinigungsminister Yu Woo-ik will Nordkorea offenbar Kondolenzdelegationen aus Südkorea und China zum Tod von Machthaber Kim Jong-il empfangen.
Entsprechende Informationen lägen ihm vor, sagte Yu beim Treffen mit dem Chef der Partei für Freiheit und Fortschritt (LFP), Sim Dae-pyung, am Mittwoch in Seoul.
Auch beim Tod des Staatsgründers Kim Il-sung habe Pjöngjang Trauerbesuche aus China und anderen Nachbarländern zugelassen, obwohl zuvor erklärt worden war, keine ausländischen Kondolenzdelegationen zu empfangen.
Zur Genehmigung von Beileidstelegrammen auf privater Ebene an Nordkorea hieß es, dass einige Menschen bereits vor der Bekanntgabe der Zulassung solche Botschaften übermittelt hätten. Sollten sie dies freiwillig melden, drohten ihnen keine rechtlichen Konsequenzen.