Die internationale Ratingagentur Moody's hat auch nach dem Tod Kim Jong-ils ihre Bewertung der Bonität Südkoreas unverändert belassen.
Die Bonität werde nach wie vor mit A1 bewertet, der Ausblick sei stabil, so die Agentur in ihrem jüngst veröffentlichten Bericht. Weiter heißt es, Südkoreas Volkswirtschaft verfüge über stabile Fundamente und hohe fiskalische Stabilität.
Der Tod Kim Jong-ils und die Machtübernahme durch Kim Jong-un hätten zwar die Unwägbarkeiten verstärkt, die stabile Allianz Südkoreas mit den USA sei jedoch eine ausreichende Abschreckung, um ernsthafte Auseinandersetzungen zu verhindern, so Moody's.
Südkorea erreichte im Bericht im Bereich Wirtschaftskraft die Höchstnote "sehr hoch", in den Bereichen Institutionen und finanzielle Stabilität die zweitbeste Note "hoch" und beim Faktor geopolitische Risiken die Bewertung "mittel". Positiv hätte sich zudem die auch im G20-Vergleich sehr niedrige Arbeitslosigkeit ausgewirkt. Die Teuerungsrate liege zwar leicht über den Zielen der Zentralbank, die Gefahr einer Inflation sei jedoch gering.