Nordkorea hat die Entscheidung der südkoreanischen Regierung kritisiert, Kondolenzbesuche zum Tod von Machthaber Kim Jong-il auf Regierungs- und privater Ebene grundsätzlich zu verbieten.
Dies sei ein unmenschlicher Schritt, der nicht zu dulden sei, schrieb die nordkoreanische Propaganda-Webseite Uriminzokkiri.
Der Kondolenzbesuch sei ein Ausdruck der Höflichkeit und die Pflicht, die man aus Bruderliebe erfüllen solle. Die südkoreanische Regierung habe jedoch eine offizielle Beileidsbekundung abgelehnt und stattdessen nur der nordkoreanischen Bevölkerung Trost gespendet. Damit habe Seoul seine unehrliche Absicht erkennen lassen.
Die innerkoreanischen Beziehungen stünden jetzt am Wendepunkt. Die südkoreanische Regierung müsse überlegen, welche schweren Folgen ihr Verhalten für die künftigen Beziehungen haben werde, hieß es weiter.