Der freie Handel wird für Korea in diesem Jahr neue Chance und grenzenlose Konkurrenz bedeuten.
Die meisten Wirtschaftsexperten des Landes rechnen damit, dass der bereits gültige Freihandelspakt mit der Europäischen Union und das Abkommen mit den USA der koreanischen Wirtschaft zu einem neuen Sprung verhelfen werden. Gleichzeitig müsse sie damit in das Zeitalter eines grenzenlosen Wettbewerbs eintreten.
Kurzfristig könnten einheimische Produkte infolge der Zollabschaffung ihre Wettbewerbsfähigkeit hinsichtlich der Preise stärken. Mittel- und langfristig würden sie jedoch mit einer härteren Konkurrenz mit Waren aus führenden Industrieländern in Hinsicht auf die Qualität konfrontiert, hieß es.
Zu den dringlichsten Aufgaben zähle unter anderem die Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit von Bereichen wie dem Dienstleistungssektor, in denen Korea noch hinter den führenden Industrienationen zurückliegt, hieß es weiter.