Nordkorea kann in der zweiten Hälfte dieses Jahres oder in der ersten Hälfte des kommenden Jahres einen Raketen- oder Atomtest unternehmen.
Der Test könne zur Präsidentschaftswahl oder zum Amtsantritt der neuen Regierung in Südkorea erfolgen, steht in einem Bericht des Instituts für Auswärtiges und nationale Sicherheit in Seoul.
Um die Außenwirkung des Effekts zu verstärken und die Errungenschaften weltweit zu demonstrieren, könnte der neue Machthaber Kim Jong-un auch eine Uran-Atombombe testen lassen.
Um die Legitimität der Machtnachfolge nach innen und außen zu stärken, werde Nordkorea in absehbarer Zeit wieder Verhandlungen mit den USA aufnehmen und auch neue Sechser-Gespräche akzeptieren. Die Bemühungen würden jedoch kaum Früchte tragen.
Zu den innerkoreanischen Beziehungen hieß es, es sei wahrscheinlich, dass Nordkorea für die Etabilierung des Regimes und die Kontrolle der Bevölkerung eine Verschlechterung des Verhältnisses zu Südkorea in Kauf nimmt.
Größte Aufgabe des Regimes um Kim Jong-un sei es, den Konflikt zwischen neuen und alten militärischen Obrigkeiten aufzulösen und das Militär unter Kontrolle zu bekommen, hieß es weiter.