Nordkorea will in dieser Woche rund 400 neue Arbeitskräfte für südkoreanische Unternehmen im innerkoreanischen Industriekomplex in der Grenzstadt Kaesong bereitstellen.
Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf informierte Kreise.
Es sei das erste Mal seit dem Tod des langjährigen Machthabers Kim Jong-il im Dezember, dass Nordkorea neue Arbeiter nach Kaesong schicke.
Die Entsendung neuer Arbeitskräfte sei ein Zeichen dafür, dass die neue Führung in Pjöngjang versuche, den gemeinsamen Industriekomplex trotz der Spannungen zwischen Seoul und Pjöngjang weiter zu betreiben.
In dem Komplex arbeiten derzeit mehr als 48.000 Nordkoreaner für über 120 kleine und mittelständische Betriebe aus Südkorea.