Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das weltweite Wachstum gesenkt.
Die Weltwirtschaft werde dieses Jahr um 3,3 Prozent wachsen, statt den im September prognostizierten vier Prozent, teilte die Organisation am Dienstag mit.
Grund für die schwächere Prognose sind die eingetrübten Aussichten für eine Lösung der Schuldenkrise in der Euro-Zone und schwieriger werdende Bedingungen für Schwellenländer.
Von der Euro-Krise betroffene Staaten könnten im laufenden Jahr ein negatives Wachstum registrieren. Die Wirtschaftsleistung der gesamten Euro-Zone werde um etwa ein halbes Prozent schrumpfen, nachdem zuvor noch von 1,1 Prozent Wachstum ausgegangen war.
Auch die Prognose für die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China wurde gekürzt, und zwar von 6,1 auf 5,4 Prozent.
Südkorea wurde in dem Bericht zur revidierten Wachstumsprognose nicht erwähnt.