Der Chef der Kommission für fairen Handel, Kim Dong-soo, hat sich gegen die Beschränkung von Kapitalanteilen eines Großunternehmens an einer anderen Firma ausgesprochen.
Damit reagierte er auf die Forderung, wonach das System, bei dem ein Großunternehmen nicht mehr als 40 Prozent seines Reinvermögens in eine andere Firma investieren darf, wieder eingeführt werden soll. Das System wurde 2009 abgeschafft.
Mit der Methode könne nicht verhindert werden, dass Großunternehmen rücksichtslos Tochterfirmen gründen. Das Kernproblem bei den Praktiken großer Unternehmen sei nicht die Erweiterung ihres Volumens, sondern, dass sie in Geschäftsbereiche vorstoßen, in denen Kleinbetriebe dominieren, und damit kleine und mittlere Unternehmen in ihrem Wachstum hemmen, warnte Kim.
Bald werde die Kommission die Anteilsstruktur, das Vermögen und Tätigkeitsbereiche bei 35 Unternehmensgruppen analysieren und die Ergebnisse veröffentlichen, um deren rücksichtslose Geschäftserweiterung zu überwachen.