Nordkorea hat im vergangenen Jahr 370.000 Tonnen Getreide aus China importiert.
Damit seien 20 Prozent mehr als 2010 eingeführt worden, schrieb Kwon Tae-jin vom Koreanischen Landwirtschaftlichen Institut (KREI) auf seinem Blog.
Den größten Anteil mache Mais mit 36,1 Prozent aus. Dahinter folgten Weizenmehl und Reis mit jeweils 33,2 und 24,5 Prozent.
Verglichen mit dem Jahr 2010 stieg damit der Anteil von Mais deutlich. Damals lag dessen Anteil bei 27,9 Prozent, während Weizenmehl auf 36,4 Prozent kam.
Der Importzuwachs wurde darauf zurückgeführt, dass Nordkorea im Vorfeld großer Veranstaltungen, darunter zum 100. Geburtstag von Staatsgründer Kim Il-sung, das Volk besänftigen wolle.