Südkoreas Devisenreserven haben erstmals nach drei Monaten wieder die Marke von 310 Milliarden Dollar durchbrochen.
Nach Angaben der Zentralbank betrugen die Vorräte Ende Januar 311,3 Milliarden Dollar, 4,9 Milliarden Dollar mehr als im Dezember. Es war außerdem der bisher zweithöchste Stand.
Grund für den Anstieg seien die Anlagegewinne und die Stärke von Britischem Pfund und Euro gegenüber dem US-Dollar, was zu einem Wertgewinn der nicht auf Dollar lautenden Vermögenswerte geführt habe, teilte die Notenbank mit.
Südkorea verfügt mit Stand von Ende Dezember über die siebtgrößten Währungsreserven der Welt. Die größten Devisenvorräte hortet China, gefolgt von Japan, Russland, Taiwan, Brasilien und der Schweiz.