Nach Aussagen des südkoreanischen Chefunterhändlers für die Atomfrage ist die Lage in Nordkorea derzeit als "recht stabil" zu betrachten.
Lim Sung-nam äußerte am Donnerstag der Nachrichtenagentur Bloomberg gegenüber, dass Seoul bislang keine Hinweise auf einen politischen Wandel in dem kommunistischen Land ausgemacht hätte.
Laut Lim habe die südkoreanische Regierung nach dem Tode von Kim Jong-il Nordkorea wissen lassen, dass die Tür für den Dialog mit dem Süden auch weiterhin offen stehe.
Der Chefunterhändler sagte, er hoffe, dass der Norden die richtige Entscheidung treffe. Wenn Pjöngjang an den Verhandlungstisch der Sechser-Atomgespräche zurückkehre und Schritte zur Denuklearisierung einleite, könne es Wirtschaftshilfe seitens der internationalen Gemeinschaft und die Normalisierung von diplomatischen Beziehungen erwarten.