Die Kommission für fairen Handel hat Untersuchungen zum Verdacht der Diskriminierung bei Verkaufsprovisionen in Dutyfreeshops aufgenommen.
Den Betreibern von Dutyfreeshops werde vorgeworfen, für berühmte ausländische Marken und für einheimische Marken unterschiedliche Provisionssätze anzuwenden und von einigen Firmen übermäßig hohe Provisionen zu verlangen.
Demnach nehme die Kommission derzeit entsprechende Verträge unter die Lupe, sagte ein Kommissionsvertreter.
Laut Medienberichten haben in Dutyfreeshops, die von Großunternehmen wie Lotte und Shilla betrieben werden, ausländische Produkte einen Anteil von 80 Prozent. Ausländische Unternehmen sollen dabei 30 bis 40 Prozent ihres Umsatzes als Provision zahlen. Demgegenüber liegen die Provisionssätze für koreanische Firmen bis auf einige Ausnahmen bei 40 bis 60 Prozent.