Die Bipolarisierung bei den Einkommen zwischen privaten Haushalten und Unternehmen ist die Ursache für den Rückgang der Binnennachfrage.
Darauf wies das Koreanische Institut für industrielle Wirtschaftswissenschaft und Handel (KIET) in einem Bericht hin.
Das verfügbare Einkommen privater Haushalte sei zwischen 2006 und 2010 lediglich um 1,6 Prozent gestiegen. Währenddessen hätten Unternehmen einen Zuwachs von 19,1 Prozent verzeichnet.
Die Bipolarisierung sei seit der Devisenkrise 1997 vorgekommen und habe sich nach 2006 verschärft. Ohne große Änderungen in der Wirtschaftsstruktur und -politik werde das Phänomen höchstwahrscheinlich andauern, hieß es weiter.