Ausländische Neuinvestitionen an der südkoreanischen Börse im laufenden Jahr erreichen offenbar bald die Marke von zehn Billionen Won oder 8,9 Milliarden Dollar.
Nach Angaben der Finanzaufsicht kauften Ausländer vom 1. Januar bis 17. Februar Aktien im Wert von 9,3 Billionen Won oder 8,3 Milliarden Dollar.
Davon machten die europäischen Investitionen mit knapp 5,8 Billionen Won oder 5,15 Milliarden Dollar mehr als die Hälfte aus. Insbesondere setzten Anleger aus Großbritannien 2,65 Billionen Won im Januar und 1,1 Billionen Won im Februar ein. Damit wurden die USA, die derzeit über die meisten Aktien unter den ausländischen Investoren verfügen, beim Neukauf übertroffen.
Die stetigen Aktienkäufe durch Ausländer im laufenden Jahr werden als größte Ursache dafür angesehen, dass der Leitindex Kospi wieder die 2.000-Punkte-Marke durchbrach. Andererseits werden besorgte Stimmen laut, wonach der Seouler Aktienmarkt erschüttert würde, sollten ausländische Investoren bei einer eventuellen Zuspitzung der Eurokrise ihr Geld auf einen Schlag abziehen.