Einer neuen Studie zufolge könnte die Einführung von Ausgleichsfeiertagen bis zu 110.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Dem derzeit diskutierten System nach würde der nächste reguläre Arbeitstag ein Ausgleichsfeiertag, wenn ein gesetzlicher Feiertag sich mit einem normalen Ruhetag überschneidet.
Die gemeinsame Studie von Lee Sung-tae vom Koreanischen Institut für Kultur- und Tourismusforschung sowie Lee Hae-chun und Lee Gwang-seok von der Seonggyungwan-Universität zeigt, dass die positiven Effekte des Systems sich auf 35,5 Billionen Won, etwa 32,2 Milliarden Dollar belaufen könnten.
Rechne man die elf Billionen Won Mehrbelastungen für Unternehmen heraus, ergäbe sich noch immer ein effektives Plus von 24,5 Billionen Won, so die Forscher.
Die Berechnung beruhe auf einem Modell, bei dem alle 14 Feiertage des Jahres ausgeschöpft werden. Dabei gab es über die nächsten zehn Jahre im Durchschnitt 2,2 Feiertage, die auf Samstage und Sonntage fielen und somit ersetzt werden müssten.
Als Grund für die positiven wirtschaftlichen Effekte gab das Forscherteam an, dass durch das System zwar die Personalkosten steigen dürften und die Produktion gehemmt werde, gleichzeitig aber höherer Verbrauch der Konsumenten die Wirtschaft ankurbele.