Die erste öffentliche Anhörung zur Aufnahme von Verhandlungen für den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit China ist wegen Protesten von Bauernverbänden eingestellt worden.
Vertreter von Bauernverbänden betraten den Sitzungssaal in Seoul und forderten den Stopp der Anhörung. Nach Zusammenstößen zwischen ihnen und Organisatoren musste die Veranstaltung kurz nach dem Beginn unterbrochen werden.
Zuvor hatten die Bürgerinitiative gegen den Freihandelspakt mit China und Bauernorganisationen auf einer Pressekonferenz gefordert, den Plan für den Abschluss des FHA mit China unverzüglich aufzugeben. Es fehle noch die Anhörung der Meinungen und Zustimmung von Bürgern.
Die Regierung will die Anhörung nächste Woche erneut starten, sollte sie heute nicht fortgesetzt werden können.