Beherrschendes Thema an der südkoreanischen Börse sind der hohe Ölpreis und neue Sorgen um die Eurozone.
Der Leitindex Kospi beendete die Handelswoche bei einem Stand von 2.019,89 Zählern, 0,17 Prozent niedriger als am Donnerstag. Nach gutem Start hatten im späteren Handel Gewinnmitnahmen eingesetzt.
Südkorea ist der weltweit fünfgrößte Importeur von Rohöl und nahezu vollständig von Öleinfuhren abhängig. Steigende Ölpreise wirken daher stets belastend. Wegen des Iran-Konflikts und der steigenden Nachfrage aus China und Indien hatten die Ölpreise zuletzt stark angezogen. Öl der Sorte Dubai kostete am Donnerstag 121,57 je Barrel.
Auch die Krise der Euro-Zone hat großen Einfluss auf die Entwicklung der südkoreanischen Börse, weil Europa ein wichtiger Absatzmarkt der exportorientierten südkoreanischen Volkswirtschaft ist.