Nach Einschätzung von Branchenkennern wird sich die Insolvenz des japanischen Chipherstellers Elpida Memory auf koreanische Halbleiterunternehmen positiv auswirken.
Elpida, der weltweit drittgrößte DRAM-Hersteller, hatte am Montag bei einem Gericht in Tokio Gläubigerschutz beantragt.
Samsung Securities analysierte, dass Elpida unter dem Gläubigerschutz zur Restrukturierung und dem Rückbau von Produktionsanlagen verpflichtet sein würde. Auch wenn der Schritt auf ein bestimmtes Maß begrenzt werde, werde das Unternehmen bei neuen Anlageinvestitionen und einem Ausbau vielen finanziellen Beschränkungen, darunter auch die Zustimmung der Gläubiger, ausgesetzt sein.
Als Folge sei mit einer Preissteigerung bei DRAM-Speichern zu rechnen. Bei einem Anstieg um fünf Prozentpunkte im Schnitt werde der Betriebsgewinn von Samsung Electronics schätzungsweise um 941 Milliarden Won oder 835 Millionen Dollar steigen. Bei Hynix werde ein Zuwachs von 560 Milliarden Won oder knapp 500 Millionen Dollar erwartet, hieß es weiter.