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US-Demokraten fordern Regierung zu direktem Dialog mit Nordkorea auf
Write: 2003-03-06 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Führende US-demokratische Senatoren haben die US-Regierung zur Aufnahme des direkten Dialogs mit Nordkorea aufgefordert. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch sagte der Mehrheitsführer im Senat, Tom Daschle, dass die Bush-Regierung die Bedrohung durch Nordkorea herunterspiele. Es bleibe jedoch nicht mehr viel Zeit übrig, hieß es. Der frühere US-Verteidigungsminister William Perry sagte, man müsse den direkten Dialog mit Nordkorea versuchen, auch wenn ein erfolgreicher Ausgang nicht gewiss sei. Während des Dialogs sollte Nordkorea unter Aufsicht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) alle Aktivitäten in seinen Atomanlagen einstellen. Auch die USA müssten gleichzeitig die Aufrüstung auf Eis legen, hieß es weiter. Die Pressekonferenz wurde gemeinsam von der Führung der Demokraten und der jüngst gebildeten Beiratsgruppe der Demokraten im Senat gegeben, deren Vorsitz Perry inne hat. Außer Daschle und Perry nahmen unter anderem Senator Joseph Biden, Senator Carl Levin und die frühere Außenministerin Madeleine Albright teil.
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