Das südkoreanische Verteidigungsministerium hat heute den Norden dazu aufgerufen, seine Provokationen unverzüglich einzustellen. In einer Resolution warf das Ministerium Nordkorea vor, Krisensituationen, die sich zu militärischen Konfrontationen entwickeln könnten, verursacht zu haben. Als konkrete Provokationen wurden die Verletzung des südkoreanischen Luftraums durch nordkoreanische Kampfflugzeuge am 20. Februar und der Zwischenfall um nordkoreanische Kampfjets, die sich am vergangenen Samstag einem US-Aufklärer im internationalen Luftraum bedrohlich genähert hatten, genannt. Solche Provokationen widerliefen den Bemühungen der südkoreanischen Regierung und der internationalen Gemeinschaft um eine friedliche Lösung für die Nuklearfrage. Dies könne wiederum die Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel ernsthaft gefährden, hieß es. Die Resolution erfolgte nach der gestrigen ersten Wiedervereinigungs-, Außen- und Sicherheitsministerkonferenz unter Leitung von Präsident Roh Moo-hyun.