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Streit über Ermittlungen in Nordkorea-Spendenaffäre dauert an
Write: 2003-03-07 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Auseinandersetzungen über die Einsetzung eines Sonderstaatsanwalts für Ermittlungen in der Nordkorea-Spendenaffäre haben noch kein Ende genommen. Der Präsidentenchefberater für politische Angelegenheiten, Yu In-tae, sagte, dass noch keine Entscheidung darüber getroffen worden sei, ob Präsident Roh gegen das von der Opposition einseitig angenommene Gesetz für die Einsetzung eines Sonderstaatsanwalts sein Veto einlegen wird oder nicht. Das Präsidialamt halte weitere Gespräche zwischen der Regierungspartei und der Opposition für notwendig. Es sei für das Präsidialamt schwierig, eine Entscheidung zu treffen, weil selbst ein Veto die Auseinandersetzungen nicht beenden könne, und die Berufung eines Sonderstaatsanwalts dem Vertrauen zwischen beiden Koreas schadete. Unterdessen hat die oppositionelle Große Nationalpartei (GNP) der Regierungspartei MDP vorgeworfen, Präsident Roh zum Gebrauch von seinem Vetorecht zu drängen. Die MDP lehnt Ermittlungen durch einen Sonderstaatsanwalt ab, mit dem Argument, dass man den besonderen Charakter der innerkoreanischen Beziehungen berücksichtigen müsse.
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