Die Chefunterhändler Süd- und Nordkoreas bei den Sechser-Atomgesprächen haben an einem Seminar in New York teilgenommen.
Laut einem Seminarteilnehmer betonte der südkoreanische Atomunterhändler Lim Sung-nam die Notwendigkeit der Bereitschaft beider Koreas zur Versöhnung. Dialog, Kooperation und Friedensschaffung zwischen Süd- und Nordkorea seien von großer Bedeutung.
Sein nordkoreanisches Gegenüber Ri Yong-ho äußerte, es sei wünschenswert, dass der Süden die gemeinsamen Erklärungen vom 15. Juni 2000 und vom 4. Oktober 2007 umsetzt.
Das Seminar zum Thema „Frieden und Kooperation in Ostasien“ wird von der Syracuse Universität und der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert und dauert bis Freitag (Ortszeit) an.
Lim und Ri werden am Samstag an einer weiteren Veranstaltung teilnehmen, die das Nationalkomitee für amerikanische Auslandspolitik (NCAFP) organisiert. Ranghohe US-Beamte wie der Sondergesandte für Nordkoreapolitik, Glyn Davies, und der Sonderbeauftragte für die Sechser-Gespräche, Clifford Hart, werden jedoch entgegen den anfänglichen Erwartungen nicht anwesend sein.