Das zentrale Bezirksgericht Seoul hat den Antrag auf einen Haftbefehl gegen den früheren Botschafter für Energie und Bodenschätze, Kim Eun-seok, abgewiesen.
Zur Begründung hieß es, dass seine Verwicklung in die Manipulation des Aktienkurses des Unternehmens CNK International nicht ausreichend glaubhaft gemacht worden sei.
Zudem bestehe nicht die Gefahr, dass der Beschuldigte Beweismittel vernichte und die Flucht ergreife.
Kim wird vorgeworfen, 2010 bei der gezielten Erstellung und Verbreitung von falschen Pressemitteilungen des Außenministeriums über das Potenzial einer Diamantenmine in Kamerun eine führende Rolle gespielt zu haben. Von dem anschließenden deutlichen Kursanstieg des Minenbetreibers CNK hatten auch Verwandte und Vertraute des Botschafters profitiert.
Kim bestreitet jedoch alle Vorwürfe.