Das Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und den USA ist am 15. März um 0 Uhr in Kraft getreten.
Damit ist der Freihandelspakt mit der größten Wirtschaftsmacht der Welt vier Jahre und zehn Monate seit Abschluss der Verhandlungen in Kraft getreten.
Mit dem Pakt werden die Zölle auf alle Waren schrittweise abgebaut. Textilien und Agrarprodukte sind von dem Abkommen ausgenommen. Südkorea hat somit die Zölle auf 7.218 Produkte und die USA die auf 6.176 Waren unmittelbar abgeschafft.
Die USA strichen ihre 2,5 Prozent Zoll auf Importautos sofort. Demgegenüber wird Südkorea die Autozölle von derzeit acht Prozent zunächst auf vier Prozent senken und in vier Jahren vollständig abschaffen.
Im Agrarbereich sind die Zölle auf 37,9 Prozent aller Waren umgehend gestrichen worden. Reis und Reisprodukte wurden jedoch von den Vereinbarungen ausgenommen. Die Zölle auf Rind- und Schweinefleisch wird Südkorea in den nächsten 15 und zehn Jahren schrittweise abbauen.
Sollte bei 30 Produkten, darunter Rind- und Schweinefleisch, der Import drastisch zunehmen, kann Südkorea die sogenannten Safeguard-Schutzklauseln einführen und Zölle erheben.
Mit dem Inkrafttreten treibt Südkorea als einziges Land in Asien mit der Europäischen Union und den USA freien Handel.