Südkorea hat Nordkorea zum Verzicht auf das Vorhaben für den Start eines Satelliten im April aufgefordert.
In einem Kommentar des Außenministeriums brachte die Regierung in Seoul ihre Befürchtung zum Ausdruck, auch wenn Nordkorea einen Satelliten zu praktischen Zwecken in die Erdumlaufbahn bringe, verstoße das Land damit eindeutig gegen die UN-Sicherheitsratsresolution 1874, die ihm der Raketenabschuss aller Arten mit dem Einsatz von Technologien ballistischer Raketen verbiete.
Südkorea wolle mit relevanten Staaten eng kooperieren, um Nordkorea von der Provokation abzuhalten, hieß es weiter.
Das nordkoreanische Komitee für Raumfahrttechnologie gab am Freitag bekannt, den Beobachtungssatelliten Kwangmyongsong-3 anlässlich des Geburtstags des verstorbenen Staatsgründers Kim Il-sung am 15. April ins Weltall bringen zu wollen. Der Start der Trägerrakete Unha-3 mit dem Satelliten soll zwischen dem 12. und 16. April an der Abschussbasis Sohae im Landkreis Cholsan in der Provinz Phyongan erfolgen.