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Blaues Haus schließt Veto gegen Sonderstaatsanwalt in Nordkorea-Spendenaffäre nicht aus
Write: 2003-03-11 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Südkoreas Präsident Roh Moo-hyun hat offenbar ein Veto gegen das einseitig von der Opposition verabschiedete Gesetz für die Einsetzung eines Sonderstaatsanwalts in der Spendenaffäre um Hyundai erwogen. Sein Chefsekretär für politische Angelegenheiten, Yu In-tae, sagte heute, Roh überlege sich, ob er sein Veto einlegen solle. Hintergrund der Erwägung seien Ratschläge von Nordkoreaexperten. Sie warnen, dass die Einsetzung eines Sonderstaatsanwalts für einen Abbruch der innerkoreanischen Beziehungen sorgen könnte, jedoch gerade im Nuklearkonflikt ein innerkoreanischer Gesprächskanal dringend notwendig sei. Der Präsidentensekretär hat zudem Medienberichte dementiert, wonach er den früheren Chefsekretär des früheren Präsidenten Kim Dae-jung, Park Ji-won, als Verantwortlichen für die umstrittene Geldüberweisung nach Nordkorea betrachte.
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