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Anhörung über Nordkorea-Frage im US-Senat
Write: 2003-03-13 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der außenpolitische Ausschuss im US-Senat hat sich am Mittwoch in einer Anhörung mit der nordkoreanischen Nuklearfrage auseinander gesetzt. Die Senatoren forderten dabei die US-Regierung zu einem bilateralen Dialog mit Nordkorea auf. Sie befragten die Außenpolitiker intensiv nach den Gründen, warum die Regierung einen bilateralen Dialog ablehnt und stattdessen auf einer multilateralen Runde beharrt. Der republikanische Ausschussvorsitzende Richard Lugar sprach von der Wichtigkeit, dass die US-Regierung auf die außenpolitische Chance zur direkten Kontaktaufnahme mit Nordkorea flexibel reagieren solle. Die Chance sei sehr geeignet, das nordkoreanische Atomprogramm zu stoppen und die Sicherheit zu stärken. Der demokratische Senator Chris Dodd, wies darauf hin, dass der US-Verbündete Südkorea, der Nordkorea am besten verstehe, die USA zum direkten Dialog auffordert. Der Unterstaatssekretär für Ostasien und Pazifik im US-Außenministerium, James Kelly, wies jedoch die Forderungen der Senatoren zurück. Ein direkter Dialog mit dem Norden würde dazu führen, dass die USA allein für die Lösung der Frage Verantwortung tragen müssten, wobei die IAEO dann keinen Spielraum mehr hätte. Eine solche Entwicklung könne man nicht akzeptieren, denn die IAEO müsse weltweit in atomare Angelegenheiten eingreifen können, hieß es.
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