Die Beschäftigungsstruktur in Südkorea ähnelt immer mehr der in führenden Industrienationen.
Das Finanzministerium schrieb in einem Bericht, dass die Zahl der Arbeitnehmer, die weniger als 36 Wochenstunden arbeiten, stetig zunehme.
Ihre Zahl legte um 425.000 im Jahr 2008 und um 507.000 im Jahr 2010 zu. Im vergangenen Jahr wurde ein Zuwachs von 917.000 verzeichnet. Damit stieg der Anteil der Kurzarbeiter von 14,6 Prozent 2008 auf 18,7 Prozent 2011.
Im selben Zeitraum ging die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 45,9 auf 43,9 Stunden zurück.
Das Ressort führte die Tendenz auf die Verbreitung der 40-Stunden-Woche, die Vervielfältigung der Arbeitsformen sowie die verstärkte Berufstägigkeit verheirateter Frauen zurück.