Kim Jong-il soll vor seinem Tod die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen als letzten Willen hinterlassen haben.
Dies berichtet das japanische Wochenmagazin "Shukan Bunsun" unter Berufung auf einen ranghohen Flüchtling.
Demnach habe Kim gesagt, die Entwicklung von Atomwaffen und Langstreckenraketen sowie biologischen und chemischen Waffen sei der einzige Weg, den Frieden auf der koreanischen Halbinsel zu bewahren.
Weiter soll Kim gesagt haben, dass man sich vor allem vor China in Zukunft in Acht nehmen müsse. Man dürfe nicht von Peking für eigene Zwecke benutzt werden.
Das Magazin bezieht sich dabei auf Aussagen von Lee Yun-geol. Dieser hatte vor seiner Flucht als Bioingenieur im Kommando der Leibgarde der Herrscherfamilie gedient. Seine Informationen habe er von Mitarbeitern aus höchsten Kreisen des Regimes, so Lee gegenüber dem Magazin.