Die südkoreanische Zentralbank hat ihre diesjährige Wachstumsprognose für die Wirtschaft des Landes leicht nach unten korrigiert.
Wie die Bank of Korea heute mitteilte, wird das Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 3,5 Prozent zulegen. Die frühere Prognose lag bei 3,7 Prozent.
Als Grund für die Korrektur nannte die Bank die Verschlechterung der Tauschverhältnisse im internationalen Handel des Landes.
Die ungünstigen Handelsbedingungen hätten nicht durch die Verbesserung des Inlandsverbrauchs und der steigenden Kaufkraft ausgeglichen werden können, hieß es.
Hinzu kämen als Faktoren die steigenden Ölpreise und eine langsamer wachsende Weltwirtschaft.
Die Zentralbank sagte für dieses Jahr eine Teuerungsrate von 3,2 Prozent voraus. Die frühere Prognose lag bei 3,3 Prozent.