Nordkorea hat die dessen Raketenstart verurteilende Erklärung des UN-Sicherheitsrates vom Montag kritisiert.
Pjöngjang lehne den unangemessenen Schritt des Weltsicherheitsrates strikt und vollständig ab, das legitime Recht auf einen Satellitenstart mit Füßen treten zu wollen, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums am Dienstag.
Nordkorea wolle gemäß internationalem Recht, das Vorrang vor Resolutionen des UN-Sicherheitsrates habe, weiterhin vom Recht auf die Weltraumnutzung Gebrauch machen.
Pjöngjang wolle sich nicht mehr an die Vereinbarung zwischen Nordkorea und den USA vom 29. Februar halten. Diese habe Washington mit einer offenkundig feindseligen Aktion gebrochen. Nordkorea werde nun erforderliche Gegenmaßnahmen treffen, für deren Konsequenzen würden die USA die volle Verantwortung tragen müssen, hieß es weiter.