Das Vereinigungsministerium will die Fördermaßnahmen für nordkoreanische Flüchtlinge in Südkorea erweitern.
Ein Maßnahmenpaket hierfür habe das Ressort dem Staatspräsidenten bei der Kabinettssitzung am Dienstag vorgelegt, teilte ein Vertreter mit.
Unter anderem werde die Arbeitssuche der Flüchtlinge gefördert, damit sie in der südkoreanischen Gesellschaft schnell Fuß fassen können. Mehr Nordkoreaner würden bei öffentlichen Institutionen eingestellt und die Berufsausbildung solle verstärkt zum Erfolg bei der Jobsuche führen. Nordkoreanischen Jugendlichen würden mehr Gelegenheiten für Betriebspraktika gegeben.
Hanawon, die staatliche Einrichtung zur Unterstützung der Eingliederung von Nordkoreanern in die südkoreanische Gesellschaft, werde maßgeschneiderte Programme zur Berufsausbildung und Jobsuche ausarbeiten, hieß es weiter.