Südkorea will 15 Milliarden Dollar in die Kasse des Internationalen Währungsfonds (IWF) einzahlen.
Das sagte Finanzminister Bahk Jae-wan am Freitag vor dem Beginn des G20-Treffens in Washington. Südkorea will hierfür auf seine Währungsreserven zurückgreifen und das Geld als Kredit zur Verfügung stellen. Die Mittel sollen aber weiterhin den Währungsreserven zugerechnet werden.
Bahk riet den europäischen Staaten, sich weiter um Stabilität in der Euro-Zone zu bemühen, da die G20 ihre IWF-Zahlungen aufstocken würden. Die Pläne des Europäischen Finanzstabilisierungsfonds und des Europäischen Stabilitätsmechanismus müssten unbedingt umgesetzt werden, ergänzte er.
Auch Großbritannien sicherte 15 Milliarden Dollar zu, Australien sieben Milliarden, Singapur fünf Milliarden.