Die südkoreanische Regierung hat beschlossen, die Quarantäne für US-Rindfleisch zu verschärfen.
Anlass ist ein bestätigter Fall von Rinderwahnsinn im US-Bundesstaat Kalifornien.
Dem Beschluss nach werden Lieferungen von US-Rindfleisch je nach Verarbeitungsstätte und Produktionsdatum geöffnet und untersucht.
Das südkoreanische Landwirtschaftsministerium rechnet mit einer geringen Wahrscheinlichkeit, dass Fleisch von Rindern jünger als 30 Monate aus den USA importiert werden könne, weil deren Fleisch in den USA meistens für verarbeitete Produkte verwendet würde. Seoul wolle von Washington weitere Informationen zu dem jüngsten BSE-Fall fordern, hieß es.
Das Landwirtschaftsministerium soll deswegen keinen vollständigen Stopp der Quarantäne beschlossen haben, weil Handelskonflikte mit den USA vermieden werden sollen, hieß es aus Regierungskreisen in Seoul.