Südkoreas Parteien haben Maßnahmen für einen Stopp der Importe von US-Rindfleisch gefordert. Auch sollten die Quarantänestandards für importierte Produkte verschärft werden.
Hintergrund ist ein in dieser Woche bestätigter BSE-Fall in den USA.
Der Sprecher der regierenden Saenuri-Partei (SP) Lee Sang-il riet der Regierung eindringlich, den Fall gründlich zu untersuchen. Sollte nur der geringste Verdachte vorliegen, dass von US-Fleisch eine Gefährdung für die Verbraucher ausgehe, sollte ein Einfuhrstopp überprüft werden. Auch sollten alle Informationen hierzu der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um Panik zu vermeiden.
Der Sprecher der führenden Oppositionspartei Demokratische Vereinte Partei (DUP) Park Yong-jin, forderte, dass sich die Regierung an ihr Versprechen halten müsse, wonach die Importe gestoppt werden, sobald ein BSE-Fall bekannt wird. Auch werde die Nationalversammlung in der Frage einen Ständigen Ausschuss einberufen.
Die Partei für Freiheit und Fortschritt (LFP) forderte ebenfalls eine Aussetzung der Importe von US-amerikanischem Rindfleisch, bis dessen Sicherheit garantiert sei. Die Vereinte Progressive Partei (UPP) sieht einen Anlass, erneut zum Freihandelsabkommen mit den USA zu verhandeln und unfaire Quarantäne-Regeln für US-Rindfleisch zu ändern.