Die südkoreanische Regierung wird Anfang Mai erstmals eine Publikation zu den Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea herausgeben.
Dies teilte das Nationale Komitee für die Menschenrechte in Seoul mit.
Das Zentrum für Menschenrechte in Nordkorea habe seit seiner Eröffnung im März 2011 dort eingereichte Fälle von Menschenrechtsverletzungen in dem kommunistischen Land studiert und 60 Flüchtlinge interviewt. Auf der Grundlage der Studie und Interviews sei eine Liste von 278 Häftlingen, die in nordkoreanischen Zwangslagern inhaftiert seien, erstellt worden.
Das Buch könne als Grundlage für die Verbesserung der Menschrechtspolitiken und Entschädigungen für die Opfer nach der Wiedervereinigung dienen, gab das Komitee weiter bekannt.