Nordkorea hat Ende April Angriffe auf GPS-Systeme südkoreanischer Flugzeuge verübt.
Das teilte das Seouler Ministerium für Land und maritime Angelegenheiten heute mit.
Vom 28. April bis 1. Mai habe der Norden seine Angriffe zur Störung des GPS-Empfangs fortgesetzt. Bisher seien von 252 zivilen Flugzeugen, darunter 241 einheimischen und elf ausländischen, GPS-Störsignale festgestellt worden. Zu Störungen des Fluges sei es jedoch nicht gekommen, hieß es.
Die Fluggesellschaften ordneten unterdessen ihren Piloten an, auf mögliche GPS-Störungen zu achten.
Das Ministerium rechnet mit Angriffen auch gegen GPS-Systeme von Schiffen der Kriegsmarine und Küstenwache sowie zivilen Frachtern und Fischkuttern. Die Entwicklungen würden mit Aufmerksamkeit verfolgt.