Die Zahl der in Südkorea eingereisten nordkoreanischen Flüchtlinge ist im ersten Quartal deutlich zurückgegangen.
Nach Angaben des Vereinigungsministeriums in Seoul kamen 366 Nordkoreaner im ersten Quartal nach Südkorea, 200 weniger als ein Jahr zuvor. 119 von ihnen waren Männer und 247 Frauen.
Im Januar reisten 160 nordkoreanische Flüchtlinge ein, im Februar 90 und im März 116.
Menschenrechtsorganisationen führen den Rückgang darauf zurück, dass die Kontrollen an der Grenze zwischen Nordkorea und China verschärft wurden und nordkoreanische Grenzpolizisten mehr Geld fordern, wenn sie eine Flucht übersehen sollen. Dies habe zur drastischen Abnahme der Zahl der Nordkoreaner geführt, denen überhaupt die Flucht gelingt.