Im Zuge der Ermittlungen zu Unregelmäßigkeiten bei einigen Sparkassen hat die Staatsanwaltschaft gestern den Vorsitzenden der Solomon Savings Bank Lim Suk verhaftet.
Die Verhaftung folgte auf Anschuldigungen durch die Finanzbehörden, Lim hätte illegale Kredite ausgestellt und Bankgelder veruntreut. Er wird verdächtigt, bei dem Aufkauf einer Reederei und eines Wertpapierunternehmens durch Solomon einen Teil der rund 200 Milliarden Won Investionskapital selbst eingesteckt zu haben.
Vor kurzem wurden auch Anschuldigungen laut, dass er auch Schmiergelder in Höhe von rund 10 Mrd. Koreanische Won aufgebracht habe.
Die Staatsanwaltschaft will Lims Aktivitäten in Bezug auf die Aufkäufe der Reederei und des Wertpapierunternehmens nachvollziehen und herausfinden, wieviel Geld er genau veruntreut hat.