Das Konsumklima hat sich trotz Einkommenszuwächsen kaum verbessert.
Nach Angaben des Statistikamtes betrug das durchschnittliche Haushaltseinkommen im ersten Quartal 4,12 Millionen Won oder knapp 3.520 Dollar im Monat. Das sind 6,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Demgegenüber stiegen die monatlichen Haushaltsausgaben lediglich um 5,3 Prozent auf 2,56 Millionen Won oder 2.190 Dollar.
Damit ging der durchschnittliche Konsum, d.h. der Anteil der Ausgaben am verfügbaren Einkommen, um 1,1 Prozentpunkte auf 77 Prozent zurück.
Während für Lebensmittel und Transportkosten jeweils 5,9 Prozent und 3,6 Prozent mehr ausgegeben wurden, schrumpften die Bildungskosten um 0,2 Prozent.
Die Einkommensschere verringerte sich leicht. Bei den unteren 80 Prozent der Einkommensschichte nahmen die Einkünfte um 8,1 bis 9,3 Prozent zu, bei den oberen 20 Prozent um 4,5 Prozent.