Der koreanische Leitindex KOSPI ist im Handelsverlauf um über 3,4 Prozent eingebrochen und schloss bei 1.782,46 Punkten.
Angesichts der Herabstufung der Bonität Griechenlands durch Fitch und der Herabstufung spanischer Banken durch Moody's hatte gestern bereits der Dow Jones in New York nachgegeben.
Der KOSPI hatte daraufhin den Handel bereits im Minus eröffnet. Nachdem ausländische Investoren den 13. Handelstag in Folge Kapital aus dem Markt abzogen, durchbrach der Aktienindex im Verlauf auch die psychologisch wichtige 1.800-Punkte-Marke.
Der Technologieindex KOSDAQ brach gar um 4,15 Prozent auf 448,68 Punkte ein.
Der Wechselkurs des Won zum Dollar stieg im Vergleich zum Vortag um 9,90 auf 1.172,80 Won.
Auch andere Aktienmärkte in Asien brachen teils kräftig ein. Der Nikkei in Tokio verlor 2,99 Prozent, die Börse in Taipeh verlor 2,79 Prozent. Auch die Börsen in Shanghai und Hong Kong lagen am Nachmittag im Minus.