Das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union zeigt mittlerweile seine Wirkung.
Laut dem Finanzministerium in Seoul legte der Export zollgesenkter koreanischer Produkte in die EU in den sechs Monaten seit dem Inkrafttreten des Paktes im vergangenen Juli um 27 Prozent zu.
Damit wurde die Gesamtimportzunahme bei den betreffenden Waren in die EU von sieben Prozent weit übertroffen.
Der größte Nutznießer des Freihandelspaktes sind die Autohersteller. Sie exportierten im untersuchten Zeitraum 93 Prozent mehr Autos in die EU. Der Export von Ölprodukten wuchs um 26 Prozent und der von Reifen um 22 Prozent.
Demgegenüber gingen die Ausfuhren von Waren wie Schiffen und LCD-Bildschirmen, die bereits zollfrei waren, um 34 Prozent zurück. Insgesamt schrumpfte das Exportvolumen in die EU um acht Prozent.