Spanien will seine drittgrößte Bank mit öffentlichen Mitteln unterstützen.
Insgesamt 19 Milliarden Euro sollen für die Rettung von Bankia aufgewendet werden, teilte die spanische Regierung am Montag mit.
Die Zinsen auf zehnjährige Anleihen des Landes lagen bei 6,5 Prozent. Sollten die Zinsen auf sieben Prozent steigen, müsse Spanien laut Beobachtern wie zuvor Griechenland und Irland den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Europäische Union um Hilfe bitten.
Unterdessen werden in Griechenland Anzeichen für einen wirtschaftlichen Kollaps sichtbar. Transaktionen zwischen Unternehmen kamen zum Erliegen, die Banken vergeben keine Kredite mehr. Laut Medienberichten würden viele Griechen wegen der Gefahr eines Ausstiegs aus der Euro-Zone ihre Steuerzahlungen aufschieben.
Die Börsen in Europa gaben am Montag wegen Befürchtungen über eine weitere Zuspitzung der Finanzkrise nach.