Der Chef der regierenden Saenuri-Partei, Hwang Woo-yea, hat die Umsetzung der gemeinsamen Exhumierung von Gebeinen von Gefallenen des Koreakriegs durch Süd- und Nordkorea gefordert.
Die Verteidigungsminister beider Länder hätten 2007 vereinbart, sterbliche Überreste von Kriegsgefallenen gemeinsam auszugraben, sagte Hwang bei einer Sitzung des Parteivorstands.
Angesichts des hohen Alters von Kindern von Kriegsgefallenen sollten Anstrengungen unternommen werden, damit sie noch zu Lebzeiten die Gebeine ihrer Väter zurückerhalten.
Der Süden habe dem Norden angeboten, die Gebeine von 600 nordkoreanischen Soldaten nach Nordkorea zurückzuschicken. Nordkorea habe jedoch nur zurückhaltend auf den Vorschlag reagiert. Daher sollten Diskussionen gestartet werden, damit die Gebeine der Nordkoreaner zurückgeführt und gleichzeitig die Gebeine südkoreanischer Soldaten in den Süden zurückgeschickt werden können.