Nach Einschätzung des Chefs der Koreanischen Zentralbank, Kim Choong-soo, ist die globale Wirtschaftskrise sehr ernsthaft.
Es sei unklar, wann die aktuelle Krise zu Ende gehen würde, sagte Kim bei der Zeremonie zum 62. Gründungstag der Notenbank. Zudem sei nicht eindeutig geklärt, welche Bedingungen für die Beendigung der Krise erfüllt werden müssten.
Die an der Wall Street ausgebrochene Finanzkrise habe sich in Europa zur Schuldenkrise von Staaten entwickelt. Derzeit sei keine Lösung in Sicht.
Es müsse analysiert werden, ob es möglich sei, die Krise ohne Erholung der wirtschaftlichen Wachstumskraft der USA und EU auf einem anderen Weg zu bewältigen. Dabei müssten aufstrebende Staaten in Asien die zentrale Rolle spielen, hieß es weiter.