Eine private Denkfabrik hat die Wachstumsprognose für Südkorea nach unten korrigiert.
Das Hyundai Wirtschaftsforschungsinstitut geht in einem Bericht davon aus, dass die südkoreanische Wirtschaft dieses Jahr nicht wie zunächst erwartet um vier Prozent sondern um 3,5 Prozent wachsen werde. Die Korrektur nach unten wird auf den Rückgang des Wachstums im ersten Halbjahr und die verschlechterten Exportbedingungen zurückgeführt.
Vor Hyundai hatten bereits das Koreanische Entwicklungsinstitut (KDI) und die OECD im Mai ihre Prognose für Südkorea jeweils auf 3,6 und 3,3 Prozent herabgesetzt. Zudem deutete der IWF eine Senkung seiner Prognose an.
Hyundai erwartet jedoch eine leichte Erholung des Privatkonsums. Dieser werde nach einem Zuwachs von 1,7 Prozent im ersten Halbjahr um 3,3 Prozent im zweiten Halbjahr zulegen.
Der Export werde dieses Jahr lediglich um 4,5 Prozent steigen, nach 19 Prozent Zuwachs im vergangenen Jahr. Der Importzuwachs werde von 23,3 Prozent auf 6,9 Prozent deutlich schrumpfen.
Die Inflation werde von vier Prozent im letzten Jahr auf 2,9 Prozent zurückgehen, hieß es weiter.