Die Staatsschulden Südkoreas werden im Jahr 2060 20 Billiarden Won oder 17 Billionen Dollar erreichen.
Zuvor werde im Jahr 2023 die Marke von einer Billiarde Won oder 860 Milliarden Dollar durchbrochen, steht in einer langfristigen Prognose für den Staatshaushalt durch das Haushaltsbüro des Parlaments.
Demnach wird der Staatshaushalt wegen des zunehmenden Defizits infolge der schnellen Alterung der Gesellschaft 2034 seine Nachhaltigkeit verlieren.
Die potentielle Wachstumsrate werde noch bis 2025 im Drei-Prozent-Bereich bleiben, um anschließend unter drei Prozent zu sinken. Der Wert werde 2040 unter zwei Prozent fallen und 2055 unter ein Prozent.
Als Grund wird der Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung ab 2016 genannt. Ab 2030 gehe die Gesamtbevölkerung ebenfalls zurück. Der Anteil der alten Menschen werde 2026 die Schwelle von 20 Prozent durchbrechen, damit werde das Land eine überalterte Gesellschaft sein.
Die Staatseinnahmen würden von 26 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2012 auf 22,1 Prozent 2060 schrumpfen. Dagegegen würden die Staatsausgaben von 24,8 Prozent auf 35,4 Prozent zulegen, hieß es weiter.